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Pressemitteilungen / Veröffentlichungen
Veröffentlichung der Jahresabschlusszahlen 2003/2004
Hucke AG schließt das Geschäftsjahr mit gestiegenen Umsatzerlösen ab
Das operative Ergebnis vor Steuern konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden
VENICE BEACH erwirtschaftete im ersten Jahr im Verbund der Hucke AG ein positives Ergebnis
Der Hucke-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2003/2004 (01.05.2003 - 30.04.2004), bei einem nach wie vor schwachen Konsumklima, Umsatzerlöse in Höhe von 154,2 Mio. Euro (Vj.: 148,7 Mio. Euro). Durch den Kauf der Sportmarke VENICE BEACH konnte der Umsatzrückgang des Stammgeschäftes der Damen-, Herren- und Kinderkollektionen kompensiert und darüber hinaus ein Umsatzzuwachs in Höhe von 5,5 Mio. Euro realisiert werden.
Mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von minus 3,7 Mio. Euro (EBIT: minus 4,0 Mio. Euro) wurde zwar das Unternehmensziel eines ausgeglichenen operativen Ergebnisses noch nicht erreicht, dennoch haben unter den schwierigen Rahmenbedingungen die Restrukturierungsaktivitäten zu einer deutlichen Verbesserung der operativen Ertragslage der Gesellschaft geführt. Im Vorjahr wurde noch ein um den Effekt aus der Basler-Veräußerung bereinigtes operatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von minus 18,7 Mio. Euro ausgewiesen (EBIT-Vorjahreswert: minus 16,1 Mio. Euro), so dass auf dieser Basis eine Ergebnisverbesserung von rd. 15 Mio. Euro erreicht werden konnte.
Das im vorherigen Geschäftsjahr 2002/2003 in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern in Höhe von 32,6 Mio. Euro (EBIT: 35,2 Mio. Euro) war auf den einmaligen außerordentlichen Ertrag aus dem Verkauf der Basler-Gesellschaften in Höhe von 51,3 Mio. Euro zurückzuführen.
Somit ergibt sich ein DVFA-Ergebnis je Aktie von minus 0,35 Euro nach minus 1,71 Euro in der Vorjahresperiode.
Im Rahmen der erstmaligen Darstellung auf Divisionsebene teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
| HUCKE WOMAN |
28,5 Mio. Euro |
BUSH |
16,8 Mio. Euro |
| FRANK EDEN WOMAN |
38,5 Mio. Euro |
FRANK EDEN MEN |
28,0 Mio. Euro |
| WHOOPI/STEIFF/MORE&MORE |
16,9 Mio. Euro |
VENICE BEACH |
25,5 Mio. Euro |
Damit bleibt das Segment der Damenoberbekleidung (DOB) mit 67 Mio. Euro (Vj: 78 Mio. Euro) der umsatzstärkste Bereich innerhalb des Hucke-Konzerns, wenn auch marktbedingte Rückgänge verzeichnet werden mussten.
Im Bereich der Kinderoberbekleidung (KOB) wird die Umsatzbasis von nunmehr 17 Mio. Euro (Vj.: 22 Mio. Euro) durch eine Neuaufteilung der Bereiche WHOOPI sowie der Lizenzen STEIFF und MORE & MORE gefestigt und ausgebaut.
Im nachfrageschwachen Markt der Herrenoberbekleidung (HAKA) reduzierten sich die Umsätze um rd. 8% auf 45 Mio. Euro. Hier wird sich die Hucke AG auf die zwei starken Produktlinien BUSH und FRANK EDEN MEN konzentrieren und die Linie JOHN SLIM aufgeben. VENICE BEACH konnte erstmalig 25,5 Mio. Euro zum Umsatz beisteuern.
Bei einem Exportumsatz in Höhe von 74,7 Mio. Euro (Vj.: 80,5 Mio. Euro) und einer Exportquote von 48,4% (Vj.: 54,2 %) wird immer noch annähernd die Hälfte aller Umsätze im Ausland getätigt. Der Rückgang der Exportquote liegt in dem bislang relativ geringen Auslandsanteil von VENICE BEACH, der nun sukzessiv ausgebaut wird.
Die umfangreichen Optimierungsaktivitäten in allen Bereichen des Konzerns haben sich positiv auf die Kostensituation ausgewirkt. Die Personalkosten konnten um rd. 14% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rd. 12% gesenkt werden. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich von 603 auf 618 leicht erhöht, dabei stand einer Erhöhung durch die Integration von VENICE BEACH (+ 50 Mitarbeiter) ein Rückgang in den übrigen Bereichen (- 35 Mitarbeiter) gegenüber.
Der Hucke-Konzern weist auch im Geschäftsjahr 2003/2004 eine solide Bilanzstruktur aus. Mit einem Eigenkapital von 56,1 Mio. Euro (Vj.: 61,7 Mio. Euro) hat sich die Eigenkapitalquote von 72,2% auf 75,5% erhöht. Nach der durchgeführten Entschuldung des Konzerns im Geschäftsjahr 2002/2003 liegen im abgelaufenen Berichtszeitraum keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vor.
Aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn der Hucke AG in Höhe von 7,5 Mio. Euro werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung, die am 13. September 2004 in Lübbecke stattfinden wird, vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,15 Euro je Stückaktie auszuschütten.
Die Restrukturierungsaktivitäten und die Optimierung der internen Geschäftsprozesse der letzten zwei Jahre greifen in allen Bereichen des Unternehmens und haben sichtbar zu Kosteneinsparungen geführt.
Die neuen Lizenzen LUFTHANSA LEISUREWARE BY BUSH und MORE & MORE KIDS & TEENS erzeugen neue Wachstumsimpulse und Kaufanreize. Weitere Fokussierungen und Justierungen in der Marken- und Produktpolitik werden zu einem stabilen Umsatz- und Ertragsniveau im Stammgeschäft und zu einer Konzentration auf die starken Marken und Labels im Konzern führen.
Für das seit dem 1. Mai laufende Geschäftsjahr 2004/2005 zeigt sich der Vorstand zuversichtlich, bei einem stabilen Umsatzniveau ein zumindest operatives ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften zu können.
Der Hucke-Konzern in Zahlen
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30.04.2004 |
30.04.2003 |
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| Umsatz in Mio. Euro |
154,2 | |
148,7 | |
| Exportquote in % |
48,4 | |
54,2 | |
| EBIT in Mio. Euro |
-4,0 | |
35,2 | (-16,1*) |
| EBT in Mio. Euro |
-3,7 | |
32,6 | (-18,7*) |
| DVFA Ergebnis je Aktie in Euro |
-0,35 | |
-1,71 | |
| Bilanzsumme in Mio. Euro |
74,2 | |
85,5 | |
| Eigenkapital in Mio. Euro |
56,1 | |
61,7 | |
| Egenkapitalquote in Mio. Euro |
75,5 | |
72,2 | |
| Investitionen in Mio. Euro |
3,5 | |
3,1 | |
(* Um den Effekt aus dem Verkauf der Basler Gesellschaften bereinigter Wert)
Hucke Aktiengesellschaft
- Der Vorstand -
Lübbecke, den 04. August 2004
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